Wenn du gerne spielst, ist dein Monitor das Tor zum Spiel. Ich habe hier einen Philips Evnia 34M2C5501A – 34 Zoll WQHD Curved Gaming Monitor stehen, der nicht nur günstig, sondern beeindruckend gut ist.
Philips Evnia 34 Zoll WQHD Widescreen (21:9)
Die Leistungsdaten des weißen Monitors können sich auf jeden Fall sehen lassen.
- 34 Zoll
- IPS Display
- 180 Hz
- Separate Synchronisation
- 1 ms
- 3440×1440
- HDMI 2.0 x 2
- DisplayPort 1.4 x 1
- HDCP 1.4 (HDMI/DisplayPort)
- HDCP 2.2 (HDMI/DisplayPort)
- USB 3.2 Gen 1
- Kopfhörerausgang
Anzumerken ist noch das Ambiglow, das mit Philips Hue oder Corsair Icue und den Lichtfunktionen von Windows und Razer kompatibel ist und die Immersion des Widescreen noch stärker macht.
Mir gefällt das weiße Plastik, obwohl der Fuß erst gesprenkelt ist, was ich nicht verstehe. Der Aufbau war in einer Minute ohne Werkzeug geschafft. Die Anschlüsse sind angenehm hoch und nicht wie bei anderen Monitoren versteckt.
Es gibt eine Kabelführung und der Monitor bietet 2 USB 3.2 Ausgänge für Geräte.
Die Evnia Software finde ich sinnvoll, weil du mit ihr auf dem Desktop die Einstellungen vornehmen kannst. Das OSD ist zweckmäßig, aber der Joystick nicht so mein Ding.
Beim Kauf zu bedenken
Der Monitor schlägt mit etwa 300 Euro zu Buche. Ich habe ihn bei Amazon bereits für 289,00 kurz nach der Einführung gesehen.
Aufgrund des IPS-Displays sind die Helligkeit und der Kontrast nicht vergleichbar mit einem OLED-Display. Allerdings ist er hell genug, dass das nicht auffällt. Ich fahre ihn nicht auf voller Helligkeit.
Das Display ist an den Ecken etwas ungleichmäßig ausgeleuchtet (Lichthöfe).
Insgesamt hatte ich bisher nur Monitore von Samsung, Iiyama und vor allem DELL und die Qualität von Philips ist gut, aber kommt an die von Dell nicht heran.
Der Monitor ist Bauart-bedingt etwas wacklig, wenn man gegen den Hauptteil kommt, was aber nicht allzu häufig passieren wird. Vor allem, wenn man einen großen Schreibtisch hat. Eine Monitorhalterung könnte hier auch Abhilfe schaffen.
Wie läuft das mit dem Curved Monitor?
Der Evnia war mein erster Curved Monitor und da ich kein CAD mache, konnte ich mich auch schnell dran gewöhnen. Ich denke, dass es bei geraden Linien schon manchmal verwirrt, weil der Monitor die Krümmung hat. Dafür umfängt das Bild auch die Außenbereiche deines Sichtfelds, sodass du weniger Ablenkung erfährst.
Im Arbeits- und Spielalltag bist du nach einer kurzen Gewöhnung absolut fein damit und der Monitor kann dein Sichtfeld optimal ausfüllen. Mehr dürfte es meiner Meinung nach nicht sein, weil du dann den Kopf drehen musst.
Ich weiß, dass es Streamer mit mehr Anzeigen gibt, aber wer einen aufgeräumten Arbeitsplatz haben möchte (beachte, dass der Monitor 80 Zentimeter breit ist), der hat mit einem Curved Widescreen Monitor auf jeden Fall eine gute Entscheidung getroffen.
Lieber Dual Screen oder Widescreen?
Beide Lösungen haben ihre Berechtigung. Für mich ist mittlerweile die Lösung mit dem Widescreen der Favorit, weil ich neben Spielen auch Videoschnitt mit der vollen Breite einfacher und besser gelungen finde.
Bei zwei Monitoren war eben immer einer der Hauptmonitor und der andere der Nebenmonitor, was aber auch viel Platz wegnahm und vor allem nicht symmetrisch war. Der Tisch wirkt insgesamt aufgeräumter.

Meine Hardware
Vor- und Nachteile von Widescreen-Monitoren
Die Frage stellen sich natürlich immer wieder Menschen und ich komme vom Dual-Screen und vermisse höchstens die Möglichkeit, ein Fenster bei einer Vollbild-Anwendung offen zu haben wie beispielsweise mein OBS, damit ich den Ausschnitt der Kamera sehen kann.
Widescreen ist für fokussiertes Arbeiten sicherlich besser geeignet und es gibt keinen Cut zwischen den beiden Seiten des Bildes, wie es bei zwei Monitoren der Fall ist. Du bist beim Verschieben von Fenstern sehr flexibel.
Beim Spielen kannst du voll eintauchen (sofern das Spiel das hergibt). Wenn deine Anwendung natürlich kein 21:9 unterstützt, kann es aufgrund von Rändern auch mal nicht so toll aussehen. Wenn du allerdings mit einem Splitscreen arbeitest, hast du manchmal das Gefühl, dass die Fenster ein bisschen zu schmal sind. Zwei Browser nebeneinander sind auf zwei Monitoren nach meinem Empfinden schöner.
Der Anschaffungspreis kommt natürlich auf das Gerät an. Ich habe gute 34 Zoll Screens für 300 bis 500 Euro gesehen. Gute 27 Zoll Monitore kosten zusammen oft mehr.
Nicht zu vernachlässigen: Du brauchst weniger Kabel und vermutlich auch weniger Strom.

Vor- und Nachteile von Dualscreen-Setups
Wenn du mit mehreren Anwendungen arbeitest, sind zwei Monitore eventuell besser. Du musst allerdings deine Anzeige erweitern, sodass du immer die Halbierung vor Augen hast.
Das Zuweisen von Programmen auf Monitore ist einfach und bietet den Vorteil, dass du einen Hauptscreen haben kannst, auf dem du arbeitest und einen Nebenscreen mit Informationen. Du kannst auch zwei Bildschirme mittig vor sich stellen und dazwischen wechseln.
Das ist allerdings kritisch, weil zwei 27 Zöller mehr Platz benötigen und der Schreibtisch voller wird. Ich hatte in der Vergangenheit ein 27/24 Zoll Setup, wobei die Bildhöhe identisch war. Allerdings hatten die Monitore unterschiedliche Auflösungen, sodass es immer einen kleinen Sprung beim Navigieren mit der Maus gab.
Insgesamt sollte man also zwei Monitore mit den gleichen Maßen und der selben Auflösungen holen. Idealerweise direkt das gleiche Modell. Der Vorteil ist natürlich, dass beim Ausfall eines Geräts, noch ein zweites zur Verfügung ist und du einen Ersatz beschaffen kannst.

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