Graveyard Keeper 2 Tipps für den Start: Energie, Leichen, Automatisierung und Fehler, die dich unnötig Zeit kosten – kompakt erklärt.
Graveyard Keeper 2: Die besten Tipps für einen entspannten Start
Ich hab in den ersten Stunden von Graveyard Keeper 2 viel getestet und viel falsch gemacht. Damit dir das nicht passiert, hier meine Tipps, die den Einstieg leichter gemacht hätten. Wer die Fakten zu Release, Preis und Plattformen sucht, findet die in meinem Review zum Release.
Kurz und knapp: Die wichtigsten Starter-Tipps
- Folge zuerst den Quests, bevor du Technologiepunkte frei verteilst
- Baue sofort eine verlässliche Nahrungskette auf (Brot oder Beerenkuchen)
- Achte bei Leichen auf die Schädel-Symbole: weiße Schädel für Gräber, rote für das Krematorium und Zombie-Arbeiter
- Baue früh das Krematorium, um hohe Exhumierungskosten zu sparen
- Automatisiere erst, wenn die Produktionskette manuell schon funktioniert
- Übertreib es nicht mit Gebeten – zu hohe Anforderungen blockieren dich selbst
Erste Schritte: Was du am Tag 1 wirklich tun solltest
Bevor du anfängst, wild draufloszubauen: Erledige zuerst die erste Beerdigung. Verarbeite die erste Leiche, begrabe sie, hol dir den Bestattungsschein und folge der frühen Quest-Reihe. Das schaltet die Grundschleife mit Friedhof und Dorf frei – ohne die geht erstmal nichts. Danach Material und Nahrung sichern.
Mehr zur Spielmechanik später. Achte am Anfang auf diese Punkte:
- Holz- und Baumaterial-Produktion sammeln. Bretter und verarbeitete Materialien brauchst du in praktisch jedem frühen Rezept.
- Eine verlässliche Nahrungskette starten. Dazu gleich mehr, das ist der Punkt, an dem die meisten hängen bleiben.
- Friedhofsqualität erhöhen. Das bringt frühe Quests voran und macht jede Leiche wertvoller.
- Töpferei und Angeln freischalten. Angeln ist eine zweite Einnahme- und Nahrungsquelle, die am Anfang leicht übersehen wird.
- Automatisierung erst angehen, wenn die Produktionskette manuell läuft. Zombies können keine Produktionskette retten, der es an Werkzeug, Meisterschaft, Rohstoffen oder Werkstätten fehlt.

Ich weiß, der Punkt „erst Kirche, dann Automatisierung“ widerspricht dem Bauchgefühl, weil man ja sofort die coolen Zombie-Systeme ausprobieren will. Aber genau da bin ich im ersten Spieldurchgang eingebrochen. Was bringt dir die schickste Produktionskette, wenn sie nicht genug Rohstoffe hat?
Warum dir ständig die Energie ausgeht (und wie du das fixt)
Der Energiebalken ist am Anfang das größte Problem, weil jede Aktion etwas kostet und man alle paar Minuten etwas essen oder schlafen könnte. Die Lösung ist immer dieselbe wie im ersten Teil: Eine Nahrungskette, die von allein läuft, statt ständig nachzukochen.
- Technologiepunkt zuerst in den Gartenbau-Knoten investieren, damit du draußen anbauen kannst
- Weizensaatgut beim Dorfhändler kaufen
- Eine feste Weizen-Farm anlegen
- Mühlstein erforschen, um Weizen zu Mehl zu verarbeiten
- Brot oder Beerenkuchen in großen Mengen produzieren statt jedes Mal für ein paar Stück anzuhalten
Beerenkuchen ist dabei angenehm simpel: Weizen wird am Mühlstein zu Mehl, Mehl und Wasser werden zu Teig, Teig plus Beeren ergeben den Kuchen. Einmal eingerichtet, lässt sich das easy in Schleife produzieren, solange Nachschub in die Lager kommt.
Zusätzlich hilfreich: Pinn dein Essen in die Schnellleiste, damit du nicht bei jedem Hungergefühl durchs Menü navigieren musst.
Leichen richtig sortieren: Weiße vs. rote Schädel
Das war für mich der Aha-Moment im neuen Teil. Die Schädel-Symbole an einer Leiche zeigen dir, wofür sie sich eignet:
- Weiße Schädel zählen für die Grabqualität – die willst du für ordentliche Bestattungen mit guter Dekoration
- Rote Schädel bestimmen, wie viele Perks ein Zombie-Arbeiter bekommen kann (3 rote Schädel = bis zu 3 Perks, 4 rote Schädel = bis zu 4 Perks)
Nicht jede Leiche muss ins Grab. Baue das Krematorium so früh wie möglich – schlechte Leichen (wenig weiße und rote Schädel) verbrennst du statt unnötig Ressourcen in ein Grab zu stecken. Die Asche und das Salz aus der Verbrennung brauchst du später sowieso für Tränke und Bauprojekte.
Automatisierung: Lieber langsam und richtig als schnell und kaputt
Wenn du an den Punkt kommst, an dem Zombies die Arbeit übernehmen sollen: Fang mit etwas Langweiligem und Konstantem an, nicht mit einer komplizierten Produktionskette, die du kaum nutzt. Ein guter erster Automatisierungs-Kandidat ist simple Materialverarbeitung – zum Beispiel Holz zu Brettern.

Praktischer Tipp: Stationen, die du oft gemeinsam nutzt, nah beieinander bauen. Werkstätten lassen sich nicht einfach verschieben – du musst sie über das Baumenü komplett abbauen (du bekommst dabei einen Teil der Materialien zurück) und woanders neu aufbauen. Also lieber am Anfang kurz überlegen, wo was hinkommt, statt später alles nochmal umzubauen. Plane also großzügig mit den Räumen.
Fehler, die du vermeiden solltest
- Nicht wahllos Technologiepunkte verteilen. Folge stattdessen den aktiven Quests – wenn ein NPC nach einem bestimmten Gegenstand fragt, zeigt dir das genau, welchen Tech-Zweig du als Nächstes brauchst.
- Nicht jede Leiche begraben. Siehe oben, das Krematorium existiert genau dafür und verbraucht noch nicht einmal Brennstoff.
- Vorsicht bei Gebeten. Ein Gebet kann eine Mindestanzahl an „Kreuzen“ zur Aktivierung verlangen – größer ist nicht automatisch besser, wenn du die Anforderung noch nicht erfüllst.
- Bestellungen rechtzeitig abgeben. Aufträge müssen VOR dem nächsten Sonntag erledigt sein, nicht am Sonntag selbst.
- Samen sparen. Wenn Samen über deinem Skill-Level sind, kann die Ernte weniger ertragreich sein.
- Felder düngen. Höhere Feldqualität lässt Pflanzen schneller wachsen und mehr abwerfen – genau wie bei Crafting-Stationen mit höherer Meisterschaft.
- Nicht hetzen. Das Spiel hat kein Game Over. Wenn du an einem Tag was verpasst, ist das kein Beinbruch – lieber eine Sache fokussieren als überall gleichzeitig anfangen zu wollen.
Mein Fazit
Graveyard Keeper 2 bestraft dich nicht für Fehler, aber es belohnt dich schon spürbar dafür, wenn du die ersten Spielstunden nicht komplett chaotisch angehst. Quests als Kompass nutzen, früh eine Nahrungskette aufziehen, Leichen sinnvoll sortieren – der Rest ergibt sich von allein. Und falls du wie ich am Anfang ungeduldig bist: Das Spiel hat kein Zeitlimit. Die Zombie-Armee wartet auch noch, wenn du erstmal in Ruhe deinen Kuchenteig anrührst.


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